25 Jahre apl in Leun

Gelungene Jubiläumsfeier

Uwe Bördner und seine Frau Nicole haben kürzlich alle ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Partner sowie einige Gäste aus der Politik eingeladen, um gemeinsam im Landhaus „Hui Wäller“ in schönem Ambiente mit gut 100 Gästen das 25-jährige Betriebsjubiläum zu feiern. Eine gelungene, würdevolle, emotionale, humorige und familiäre Feier, die deutlich machte, dass das Betriebsklima beim Ambulanten Pflegedienst Leun (apl) großgeschrieben wird. Dies kam in Dankesworten der Beschäftigten deutlich zum Ausdruck.

Vorab hatte Bundestagsabgeordneter Hans-Jürgen Irmer, der, wie Uwe Bördner ausführte, apl schon seit vielen Jahren begleitet und immer wieder unterstützt hat, gratuliert und darauf hingewiesen, dass Familie Bördner allen Grund habe, stolz auf das Erreichte zu sein. Vor 25 Jahren bei Null angefangen, heute rund 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ein gediegenes, solides Unternehmen. Bis es allerdings soweit war, habe es viel Zeit, Kraft, Nerven, Mut und unternehmerischen Geist sowie Kreativität erfordert.

Uwe Bördner sei zeitlebens ein Trendsetter gewesen. Er sei heute noch Vorsitzender der APPH, seit über 20 Jahren Sprecher der privaten Dienste im Lahn-Dill-Kreis, habe in der Altenhilfeplanung des Lahn-Dill-Kreises seinen Sitz, übe an der Uni Gießen eine Dozententätigkeit aus und habe seit 2010 mit der Tagespflege ein zweites Unternehmen aufgebaut.

Plädoyer für mehr Anerkennung der sozialen Berufe

In seinem Grußwort machte Irmer deutlich, dass es Aufgabe von Politik und Gesellschaft sei, die Arbeit der im sozialen Bereich tätigen Menschen nicht nur unter finanziellen Aspekten aufzuwerten, sondern ihnen auch mehr Anerkennung zuteilwerden zu lassen, denn sie alle leisteten einen Dienst am Menschen. An Schwestern, Pfleger, ob im Krankenhaus, im Ambulanten Dienst, in Pflegeeinrichtungen, würden hohe Erwartungen gestellt. Es sei ein anspruchsvoller Beruf, bei dem man fachlich immer auf der Höhe der Zeit sein müsse. Er sei physisch belastend, psychisch und emotional eine Herausforderung. Man benötige Fingerspitzengefühl, Empathie, aber auch ein klein wenig mehr Zeit, um einem Patienten, einem alten Menschen zuzuhören, ihm einmal die Hand zu halten oder über den Kopf zu streichen. Kleine menschliche Gesten, die aber für diejenigen, die in einem instabilen Gesundheitszustand sind, so wichtig sein können. Leider fehle es in der heutzutage technisierten und durchgetakteten, oft bürokratisierten Form der Pflege daran. Hieran müsse unbedingt gearbeitet werden. Sein Dank, so Irmer abschließend, gehe an Uwe Bördner, seine Familie und das großartige Mitarbeiterteam. Er wünsche apl auf allen Ebenen auch in den nächsten 25 Jahren viel Erfolg.

Diesen Wünschen schloss sich Leuns Bürgermeister Björn Hartmann an. Er wies darauf hin, dass es für die Stadt Leun ein Glücksfall sei, dass apl sich in Leun niedergelassen habe und ständig erweitere. Ein mögliches Ende sei noch nicht in Sicht. Erfolg, so der Bürgermeister, habe immer viele Gründe. Deshalb gebühre Uwe Bördner als Gründer ein besonderer Dank, der unglaublich zielstrebig, mit Weitsicht und viel Fleiß vorangehe und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter immer wieder motiviere. Apl habe die Zeichen der Zeit erkannt und das Unternehmen gut am Markt positioniert. Persönliche Nähe, Fortbildung, Weiterbildung, qualifizierte Ausbildung, all das sei integraler Bestandteil von apl. Er freue sich sehr, dass Tochter Anne in das Unternehmen eingestiegen sei und zusammen mit weiteren jungen Leuten das Führungsteam darstelle, so dass es ihm, so Hartmann abschließend, um die Zukunft von apl nicht bange sei. Als Bürgermeister von Leun freue er sich über einen guten, solide aufgestellten Betrieb in Leun. Das mache Mut.

Für den Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) gratulierte Landesvorsitzender Ralf Geisel. Er überreichte eine Ehrenurkunde des Fachverbandes, denn auch dort sei Uwe Bördner Mitglied und treuer Ratgeber und Begleiter, eine wichtige Stütze der Verbandsarbeit.

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Aktuelle Ausgabe3/2020