„Kosmetische Operationen“

Neue Kooperation zwischen der Klinik Ehringshausen und der Praxis Dr. Dr. Quarta (Herborn)

Seit Anfang Februar haben die Kaiserin-Auguste-Victoria-Klinik Ehringshausen und der Herborner Facharzt Dr. Dr. Matthias Quarta eine Kooperation im Bereich der Kosmetischen Operationen vereinbart. Größere Eingriffe, die eine stationäre Nachbetreuung erfordern, können nun in enger Verzahnung mit der ambulanten Vor- und Nachbehandlung durch die Herborner Praxis in Ehringshausen durchgeführt werden. Der Start verlief mit einer Brustvergrößerung durch Silikon-Implantate erfolgreich und die Patientin konnte nach einer Übernachtung wieder entlassen werden. Das Behandlungsspektrum umfasst weiterhin zum Beispiel Nasenplastiken, Facelifts, Fettabsaugungen oder Bauchdeckenstraffungen. Dr. Dr. Quarta ist Mitbegründer des Ambulanten OP-Zentrums Herborn im Jahr 1998 und war bereits früher stationär belegärztlich am Friedrich-Zimmer-Krankenhaus Herborn und der Esculap-Klinik Gießen tätig. Die Betreuung während des Klinikaufenthaltes erfolgt durch das erfahrene Team der Anästhesie um Chefarzt Dr. Andreas Schwarze. Wie Geschäftsführer Michael Werner mitteilt, sieht das Krankenhaus in der Tätigkeit von Dr. Quarta eine sinnvolle Ergänzung der vorhandenen operativen Abteilungen für Allgemeinchirurgie, Unfallchirurgie, Gefäßchirurgie und Orthopädie.

Seit vielen Jahren besteht in der Herborner Praxis von Dr. Dr. Matthias Quarta ein Schwerpunkt in der plastisch-rekonstruktiven Gesichtschirurgie und den kosmetischen Operationen mit über 500 Eingriffen jährlich (ohne die Faltenunterspritzungen). Er ist Lehrbeauftragter der Akademie der Deutschen Gesellschaft für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie im Tätigkeitsschwerpunkt „Ästhetische Gesichtschirurgie“, über 400 Fachärzte haben seit 2007 in der Herborner Praxis bei ihm Kurse besucht und hospitiert. Die überwiegende Zahl der Eingriffe kann ambulant durchgeführt werden, es ergeben sich jedoch immer wieder Gründe für eine kurzfristige stationäre Nachbetreuung bei größeren Operationen, zur Kreislaufüberwachung nach längerer Narkose oder bei Patienten mit weiten Anfahrtswegen. Diese Lücke kann nun durch die Zusammenarbeit mit der Kaiserin-Auguste-Victoria-Klinik und die Nutzung der dortigen OP-Räume geschlossen werden. Die Terminvereinbarung erfolgt über die Praxis in Herborn, die stationäre Aufnahme in Ehringshausen am Morgen des OP-Tages, die Entlassung bei regelrechtem Verlauf am Tag danach. Die Gesamtkosten des Eingriffes inklusive Narkose und Kliniksaufenthalt sowie Nachsorge werden im Vorfeld fest vereinbart.

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Aktuelle Ausgabe4/2020