Sicher aus der Pandemie
Tolle Idee eines Wetzlarer Startups

Wer von uns wünscht sich nicht, wieder einmal ein Spiel der Handballer der HSG Wetzlar oder der Rollies des RSV Lahn-Dill besuchen zu können? Oder wer würde nicht gerne wieder einmal ein Bundesligaspiel seines Lieblingsclubs besuchen? Berechtigte Wünsche, die Corona-bedingt derzeit nicht umsetzbar sind. Um dieses Problem – und nicht nur dieses – zu lösen, entwickelte die Wetzlarer Firma Thermal Screening GmbH aus dem Karlschmitterweg in Nauborn das THERMAL SCREENING SERVICE CENTER (TSSC).

Die beiden Geschäftsführer Klaus W. Wagner und Manuel Sanchez sind überzeugt, dass sie ihren Beitrag im Rahmen der Pandemiebekämpfung damit leisten können.

Das TSSC ist eine mobile Station für Eingangssituationen, die COVID-19-infizierte Personen detektieren, das heißt herauslesen kann. Zum Einsatz kann es nicht nur bei den oben beschriebenen Verwendungszwecken kommen. Es kann genauso vor Schulen, Universitäten oder Einkaufszentren angewandt werden. Das Gleiche gilt auch für Eingangsbereiche in Krankenhäusern oder Altenheimen.

Das kompakte System besteht aus mehreren Prozessschritten, die in der Kombination verschiedener COVID-19-Indikatoren einen Rückschluss auf eine Infektion zulassen. Das Ganze ist schmerzfrei und dauert rund 10 Sekunden. Im ersten Schritt wird bei einer auffälligen Körpertemperatur ein Alarm ausgelöst. Unabhängig davon werden andere Symptome abgefragt, teils visuell, teils mittels eines elektronischen Fragebogens im Falle von Auffälligkeiten. Im Falle eines erhärteten Verdachtes wird ein molekulardiagnostischer Schnelltest (WHO-anerkannt) durchgeführt, der einen 99-prozentiges sicheres Testergebnis liefert.

Der große Vorteil besteht darin, dass Infektionsketten 8 bis 9 Tage früher erkannt und verfolgt werden können. Durch die kontinuierliche Kontrolle bei wiederkehrenden Eintrittssituationen – Schulen, Pflegeheime, Unternehmen, Behörden… - wird eine frühestmögliche Erkennung gewährleistet und damit einer Verbreitung unmittelbar entgegengewirkt.

Unternehmen haben durch den TSSC die Möglichkeit, einen wirkungsvollen Schutz gegen eine Betriebsunterbrechung zu implementieren. Im Unterschied zum bestehenden System wird durch das Durchlaufen mehrerer Stufen am Ende eine höchstmögliche „Trefferquote“ erzielt. Die Anlage wird unter Begleitung einer medizinischen Fachaufsicht betrieben, die die Qualität sicherstellt und den Ablauf überwacht.

Für Gesundheitsämter und Betriebe besteht die Möglichkeit, die Ergebnisse mittels einer digitalen Meldekette in Echtzeit zu übermitteln und dadurch einen regionalen und überregionalen Überblick über das tatsächliche Infektionsgeschehen unverzüglich zu erhalten. Das Konzept wurde mit Unterstützung wissenschaftlicher Partner erfolgreich zum Abschluss gebracht.

Der TSSC ist damit ein einzigartiges System, mit dem Risiken von Infektionsausbreitungen bereits im Ansatz, das heißt noch bevor ein Hotspot entsteht, unter Kontrolle gebracht werden können. Das in den Alltag integrierbare System von Thermal Screening liefert damit einen deutlichen Mehrwert gegenüber den aktuellen Maßnahmen, da dadurch eine effiziente Möglichkeit geboten wird, täglich auf Symptome auf eine vorliegende Infektion zu testen.

Dadurch können in kürzester Zeit mögliche Infizierte von nicht Infizierten getrennt werden. Diese Vorsorgemaßnahmen könnten dazu beitragen, dass auch wieder Freizeit- und Kulturveranstaltungen unter Berücksichtigung der notwendigen Sicherheitsaspekte ermöglicht werden können.

Für Rückfragen steht das Team um Klaus Wagner und Manuel Sanchez unter der E-Mail-Anschrift k.wagner@thermal-screening.de oder telefonisch unter 06441/8707710 jederzeit zur Verfügung.

Weitergehende Informationen auf der Internetseite www.thermal-screening.de

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Aktuelle Ausgabe1/2021