Demenz: Ein Ball gegen das Vergessen!

Ein robuster Ball, mit Kunststoff ummantelt, 450 Gramm schwer. Er liegt gut in der Hand - ist auf den ersten Blick eher unspektakulär. Das ändert sich augenblicklich, als Uwe Bördner eine Fernbedienung zückt und einen kleinen Knopf betätigt. Plötzlich leuchtet der Ball in allen Farben des Regenbogens, einen Moment später sind Geräusche zu hören, Musik, Stimmen und dann vibriert der sonderbare Ball auch noch.

Es handelt sich keinesfalls um ein Spielzeug, sondern um ein zugelassenes Medizinprodukt. Genauer gesagt: Ein smarter Therapieball für Menschen mit Demenz. Der Ball nennt sich „ichó“, was aus dem Griechischen kommt und für das akustische Phänomen des Echos steht. Die Erfinder sind drei junge Männer aus Düsseldorf, welche Menschen mit Demenz aktiv fördern möchten.

„Wieder eine weitere innovative Anschaffung neben unserer Tovertafel, für unsere Gäste der Tagespflege „Schöne Zeit“, erzählt Uwe Bördner. „Mein Herz blüht auf, wenn ich in so viele freudestrahlende Gesichter schaue. Unsere Gäste wirken glücklich, begeistert und zufrieden“, berichtet Uwe Bördner weiter. Einen Moment die Erkrankung vergessen und Glücksmomente erleben und genießen dürfen. Der Therapieball ist umfangreich mit Elektronik bestückt. Er bietet insgesamt 32 facettenreiche Programmmöglichkeiten. So macht zum Beispiel eine App den Ball zum Musikinstrument und kann Ukulele, Gitarre oder auch ein Klavier nachempfinden. Eine andere App liest verschiedene Märchen vor und wieder eine Andere lädt zum „Stadt-Land-Fluss“-spielen ein. Sprichwörter erraten und Klangreisen durch den Wald sind ebenfalls möglich. Alle Anwendungen verbinden kognitive und motorische Aufgaben, welche im Umgang mit an Demenz erkrankten Menschen sehr wichtig sind.

Der ichó Ball trägt dazu bei, die Lebensqualität der betroffenen Menschen zu verbessern: „Wenn das Gerät hilft, dass ein Demenzpatient länger in den Kreisen seiner Familie leben kann, dann haben wir unser Ziel erreicht“. Zitat Ichó

Der Therapieball ist ein weiterer Meilenstein in unserem Unternehmen, um Gäste in der Tagespflege, aber auch Patienten zu Hause zu fördern und zu fordern. Das Ambulante Pflegezentrum Lahn (apl) in Leun ist immer bestrebt auf dem neusten Stand der Wissenschaft und Technik zu sein. Innovation wird hier ganz großgeschrieben.

Gerne beraten wir Sie persönlich über unsere Tagespflegeeinrichtung und den Finanzierungsmöglichkeiten.

Des Weiteren ist es möglich, sich unsere Einrichtung gerne einmal persönlich anzusehen (unter Auflage der aktuellen Hygienemaßnahmen). Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme info@apl-leun.de

Besuchen Sie uns auch gerne auf unserer Homepage unter: www.apl-leun.de und verschaffen Sie sich einen ersten Eindruck.

Mit den besten Grüßen und hoffentlich bald auf eine „Schöne Zeit“.

Über den Autor

Uwe Bördner

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Aktuelle Ausgabe06.10.