Warum Kohlensäure nicht sauer macht

Heilwässer mit Kohlensäure fördern sanft die Verdauung

Kohlensäure schmeckt erfrischend und prickelt angenehm auf der Zunge. Doch es gibt noch mehr gute Gründe, Mineral- und Heilwässer mit Kohlensäure zu trinken.

  • Verbessert den Geschmack. Neben ihrem angenehm frischen Geschmack reinigt Kohlensäure auch die Geschmackspapillen und macht sie dadurch sensibler. Die Mundschleimhaut wird zudem besser durchblutet und die Speichelproduktion angeregt.
  • Sorgt für viele Mineralstoffe. Heilwässer mit viel natürlicher Kohlensäure sind meist sehr mineralstoffreich. Bei ihrer Entstehung tief in der Erde werden durch Kohlensäure besonders viele Mineralstoffe aus dem Gestein gelöst.
  • Regt sanft die Verdauung an: Kohlensäure dehnt den Magen leicht. Das kurbelt die Bewegung des Magens an und bringt die Nahrung zügiger voran. Zugleich fördert Kohlensäure die Durchblutung der Magenschleimhaut und sorgt dafür, dass mehr Verdauungssäfte gebildet werden.
  • Hilft beim Abnehmen: Eine Studie hat gezeigt, dass Menschen sich satter fühlen, wenn der Magen durch Kohlensäure leicht gedehnt wird. So aßen die Studienteilnehmer bei den Mahlzeiten weniger, wenn sie kohlensäurehaltiges Wasser getrunken hatten.
  • Gut bei Blasenentzündungen und Harnsteinen: Kohlensäurehaltige Heilwässer fördern die Ausscheidung des Harns und spülen die Harnwege. So können sie Harnsteinen und Harnwegsinfekten vorbeugen oder bei der Behandlung helfen.

 

Kohlensäure macht nicht sauer

Kohlensäure trägt nicht zur Übersäuerung des Körpers bei. Auf den Säure-Basen-Haushalt wirkt sie neutral. Selbst bei Sodbrennen oder saurem Magen ist Kohlensäure nicht unbedingt ein Problem. Ein hydrogencarbonathaltiges Heilwasser kann hier überschüssige Säuren neutralisieren.

Kohlensäurehaltige Heilwässer wirken sanft

Menschen reagieren unterschiedlich auf Kohlensäure. Wer von Kohlensäure aufstoßen muss, Magendrücken oder Blähungen bekommt, sollte kohlensäurereiches Wasser entweder schluckweise trinken oder zu einem stillen Wasser greifen. Tipp: Heilwässer enthalten in der Regel deutlich weniger Kohlensäure als klassischer Sprudel und wirken dadurch auf sanfte Weise.

 

HEILWASSER wirkt. natürlich. täglich.
Heilwässer müssen ihre vorbeugende, lindernde oder heilende Wirkung nachweisen. Sie wirken sowohl auf einzelne Organe als auch auf den ganzen Körper und bieten damit einen ganzheitlichen Nutzen für die Gesundheit. Zurzeit gibt es in Deutschland 31 verschiedene Heilwässer. Sie stammen aus natürlichen unterirdischen Quellen. Je nach Quellgebiet unterscheiden sich die Heilwässer in ihren natürlichen Inhaltsstoffen und damit in ihrer Wirkung. So fördern manche die Verdauung, andere können zum Beispiel einen Magnesiummangel beheben. Heilwasser ist in gut sortierten Getränke- und Lebensmittelmärkten erhältlich. Das Flaschenetikett informiert den Verbraucher über die jeweilige Zusammensetzung und die Anwendungsgebiete.

Umfassende Informationen zu Heilwässern bietet das Buch „Heilwasser - Quelle für Gesundheit und Wohlbefinden“ von Dipl. oec. troph. Corinna Dürr.
 

Wissenswertes finden Interessierte ebenfalls auf der Internetseite www.heilwasser.com. Hier steht auch ein Verzeichnis aller Heilwässer und ihrer Inhaltsstoffe zum Download bereit. Antworten auf häufige Verbraucherfragen und praktische Tipps bietet die neue Website www.heilwasser-ratgeber.de

Über den Autor

Dr. Marion Wüstefeld-Würfel
Dr. Marion Wüstefeld-Würfel
Verband Dt. Mineralbrunnen (VDM)
Aktuelle Ausgabe2/2024