500. robotergesteuerte Knieprothese durch ROSA

ATOS Orthopädische Klinik Braunfels als Ausbildungszentrum

Erneute Auszeichnung mit 3 Lebensbäumchen durch die AOK

In der ATOS Orthopädischen Klinik in Braunfels besteht seit März 2024 die Möglichkeit, sich bei der Diagnose Kniearthrose robotergestützt operieren zu lassen. Wir dürfen nun mit Stolz mitteilen, dass wir seit der Einführung des Roboters bereits 500 Patienten mit technisch höchster Qualität operieren konnten. Generell werden pro Jahr knapp 1000 Knieprothesen und knapp 1000 Hüftprothesen in Braunfels implantiert.

Doch wie kann man sich eine Operation mit Roboter vorstellen? Der Eingriff wird von unseren Chefärzten durchgeführt. Der Roboter führt die Operation nicht anstatt dem Chirurgen durch, sondern er wird während dem Eingriff bei dem Berechnen der Schnittlinien integriert. Es werden Sensoren im Bereich des Oberschenkels und des Unterschenkels des Patienten angebracht, die vom Roboter im Raum erkannt werden. Der Roboter wird über den Bildschirm vom Operateur kalibriert und schließlich führt der Roboter seinen Arm mit dem Sägeblock in die Richtige Position. Die Position wird vom Operateur nochmal überprüft. Diese Kombination ermöglicht eine millimetergenaue Platzierung des Implantats, abgestimmt auf die individuellen Gegebenheiten jedes einzelnen Patienten. Danach wird der Roboter entfernt und die gemessenen Probeprothesen werden zur Überprüfung eingebracht. Schließlich wird das Originalimplantat mit Zement fixiert. Die Operation wird wie gewohnt vom Operateur zu Ende geführt.

Ziel bei der robotergestützen OP ist die patientenindividuelle Ausrichtung der Knieprothese mit der Rekonstruktion der individuellen Kniekinematik des Patienten, so wie diese vor der Arthrose bestand. Mit dieser Technik erreicht man später mit höherer Wahrscheinlichkeit den Zustand des „forgotten knee“. Das bedeutet, durch die individuelle anatomische Anpassung an den einzelnen Patienten muss sich der Körper nicht auf eine komplett neue Biomechanik umstellen. Der Patient empfindet das Knie dann eher als „sein Eigenes“.

Die Chefärzte der Klinik haben durch die große Anzahl an Eingriffe bereits in kurzer Zeit eine hohe Routine entwickelt. Der Eingriff mit Roboter bedeutet keine Verlängerung der OP-Zeit mehr. Die Ergebnisse sind so überragend, dass die ATOS Orthopädische Klinik in Braunfels ab Dezember 2025 den Titel Rosa-Referenzzentrum trägt. Das bedeutet, unserer Chefärzte unter der Leitung von Dr. Lucas Berger und Dr. Josef Dürager werden künftig weitere ärztliche Kollegen im Bereich robotergesteuerter OP-Technik ausbilden.

Doch nicht nur das Referenzzentrum ist eine hohe Auszeichnung für die Klinik. Auch die erneute Bewertung der AOK für 2025 liegt vor. Die ATOS Klinik in Braunfels hat erneut die Auszeichnung der drei AOK Lebensbäumchen erreicht!

Die Auszeichnung mit drei Lebensbäumchen steht für überdurchschnittliche, also sehr hohe Behandlungsqualität mit geringem Risiko für Komplikationen und unerwünschte Ereignisse.

Sollten Sie weitere Fragen im Bereich der Endoprothetik haben und an Knie- oder Hüftgelenksbeschwerden leiden können Sie einen Termin vereinbaren. Wir freuen uns sehr Sie beraten zu dürfen!

 

Über den Autor

Dr. med. Anna Fritzsche
Dr. med. Anna Fritzsche

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