
Die Wirkung des LOSLASSENS
Loslassen. Lerne loszulassen, es ist der Schlüssel zum Glück (Buddha)
Erklärung in der Psychologie.
Loslassen ist der bewusste Prozess, emotionale Lasten, vergangene Erfahrungen, Erwartungen
oder materielle Dinge loszuwerden, die einfach nicht guttun.
Loslassen bedeutet, die Realität zu akzeptieren und Frieden mit Vergangenem zu schließen. Dies reduziert Stress und schafft Platz für neue Lebensenergie.
Kein was wäre gewesen, wenn! Herrlich, oder?!
Loslassen geschieht nicht abrupt, sondern ist ein Prozess, der Zeit und Geduld erfordert.
Die Gefühle sollen dabei bewusst wahrgenommen werden, statt diese weiter zu Verdrängen und ungelöst zu lassen.
Erspüren Sie wann die Zeit zum Loslassen gekommen ist, denn hinter dem Festhalten, statt loslassen, steckt nicht selten Gewohnheit, sondern oft auch Angst vor Veränderung. Dafür muss man bereit sein.
Loszulassen bedeutet auch die Realität so akzeptieren, wie sie ist, anstatt an unrealistischen Erwartungen oder Wünschen festzuhalten. Dies erfordert schon Kraft und Mut ist aber sehr befreiend.
Während die Emotionen in diesem Prozess verarbeitet werden, verschwinden nach und nach die negativen Gefühle.
Was alles kann man denn loslassen?
Hier ein paar Beispiele
Kritik, die unser Selbstbewusstsein mindert – weg damit.
War die Kritik konstruktiv oder entspringt sie aus der eigenen Unsicherheit des Kritikers?
Erkennen und loslassen.
Schuldgefühle, weil wir einen „Fehler“ gemacht haben, den wir uns einfach selbst nicht verzeihen – weg damit.
„Fehler“ sind menschlich und nötig für persönliches Wachstum. Welche Faktoren haben zu dem Vorfall geführt? Erkennen und loslassen.
Enttäuschungen, die uns immer noch beschäftigen- weg damit.
Was kann ich aus der Situation lernen? Vermeidung von Denkmustern: Nie klappt was…etc.
Erkennen und loslassen.
Eine Kränkung, die wir nicht vergessen können - kann weg
Schließen Sie einen „Friedensvertrag“ mit der eigenen Geschichte. Was hat Sie an der Kränkung getriggert? Erkennen und loslassen.
Gegenstände, die irgendwo herum schlummern und negativ belastet sind - physisch ausmisten. Nur zu. Weg damit. Schaffen Sie Platz für schöne Dinge.
Verhaltensmuster, die uns nicht guttun - können auch weg.
Situationen identifizieren, in denen man ausweicht. Diese Vermeidung erkennen lernen und schrittweise beenden. Erkennen und loslassen.
Toxische Beziehungen - ganz schnell weg damit.
Setzen Sie klare Grenzen und lernen Sie eigene Bedürfnisse nicht länger für andere zu ignorieren.
(Die oben genannten Tipps sind nur Beispiele für den Umgang mit dem Prozess des Loslassens.)
Seien Sie dabei mitfühlend mit sich selbst, während Sie die negativen Gefühle loslassen und spüren Sie, wie positive Emotionen an diese Stelle treten.
Geborgenheit statt Ängstlichkeit - Wertschätzung statt Schuldgefühl - Frieden statt Wut
Gehen Sie es an.
Mit den besten Grüßen,
Ulrike Seiler-Puchmelter
Über den Autor

Coaching, Krisen/Stressmanagement, Muskelentspannung nach Jacobson
