Stufenlos glücklich im eigenen Heim

Werden Treppen zum unüberwindbaren Hindernis, bieten sich Liftlösungen an

All die Jahre hat Klaus (Name von der Redaktion geändert) die Stufen in seinem Heim ganz selbstverständlich beschritten. Mit dem Alter wird es immer schwieriger – bis es krankheitsbedingt gar nicht mehr geht. Sowohl der Zugang zum Haus als auch der Weg ins obere Stockwerk, in dem sich – für Hessen sehr typisch – das einzige Bad und das Schlafzimmer befinden, bleiben Klaus verwehrt. Die Vorstellung, sein Haus zu verlassen, ist dem lebenslustigen Rentner ein Graus. Er will in den eigenen vier Wänden bleiben, möchte weiter seine sozialen Kontakte pflegen und am kulturellen Leben seines Heimatortes teilhaben.

So wie Klaus geht es vielen, wenn die Treppen aufgrund von Krankheit oder einem Schicksalsschlag zum unüberwindbaren Hindernis werden. Doch was kann man tun? Das Schlafzimmer lässt sich vielleicht noch mit relativ geringem Aufwand ins untere Stockwerk bringen, doch die Verlegung des Bades bedarf in der Regel eines aufwändigen Umbaus.

 

Treppenlifte ebnen den Weg

Die Lösung für Klaus' Problem ist ein Treppenlift, sodass er alle Bereiche seines Eigenheims wieder sicher und komfortabel erreichen kann. Wichtig ist:

  • eine kompetente Beratung, die auf die individuellen Bedürfnisse des/der Betroffenen eingeht
  • Qualitätsprodukte, die über viele Jahre zuverlässig ihren Dienst versehen
  • ein Kundendienst, der im Bedarfsfall schnell zur Stelle ist

 

Klaus hat sich im Innenbereich für einen Plattformlift mit einem zusätzlichen Klappsitz entschieden, der – sollte es nötig werden – problemlos auch einen Rollstuhl aufnehmen kann. Dabei benötigt er durch die extrem schmale Bauweise nur wenig Platz, so dass andere Familienmitglieder und Besucher weiterhin ungestört die Treppe nutzen können. Für den Zugang ins Haus nutzt er – aufgrund der beengten Verhältnisse im Eingangsbereich – einen Hublift.

Trotz seines Handicaps fühlt sich Klaus wohl – in seiner gewohnten Umgebung, inmitten von Familie und Freunden, die er über viele Jahre kennen und liebgewonnen hat. Studien belegen dies: Menschen, die auch im Alter oder mit Einschränkung selbstbestimmt und eigenständig zu Hause leben und wohnen können, sind glücklicher.

 

Beratung nutzen – Zuschüsse in Anspruch nehmen

Dabei können die Anschaffungskosten für einen Treppenlift durch Zuschüsse erheblich minimiert werden, bspw. aus der Pflegeversicherung. Voraussetzung dafür ist die Einstufung in einen Pflegegrad. Erfreulicherweise hat sich in diesem Bereich seit dem 1. Januar 2016 für die Versicherten sehr viel zum Positiven verändert, doch Informationen dazu geben die Versicherungsgesellschaften häufig nur auf Nachfrage preis. Die Folge: Viele, die Anspruch haben auf einen Pflegegrad, nutzen ihn nicht, bzw. sind zu niedrig eingestuft.

Nutzen Sie deshalb die Unterstützung durch eine umfassende Beratung!

Über den Autor

Adina Krüger
Adina Krüger
Aktuelle Ausgabe1/2019