Epilepsie und epileptische Anfälle

Die Krankheit „Epilepsie“ wird auch Krampfleiden genannt. Sie ist eine der häufigsten chronischen Erkrankungen des Nervensystems und äußert sich in Form von sich wiederholenden epileptischen Anfällen (Krampfanfällen) ohne erkennbaren Grund (unprovoziert). Da es auch epileptische Anfälle ohne sichtbare Krämpfe geben kann, sind die Begriffe „Krampfleiden“ und „Krampfanfälle“ nicht ganz korrekt, sie tragen jedoch zum allgemeinen Verständnis bei. Der Name „Epilepsie“ kommt aus dem Altgriechischen und bedeutet auf Deutsch „Angriff“ oder „Überfall“. In Bezug auf den epileptischen Anfall kommt es in bestimmten Bereichen des Gehirns zu einer plötzlichen, anfallsartigen Übererregung, ähnlich einem Kurzschluss in der Stromleitung, plötzlich, unerwartet und mit unangenehmen Folgen.

Die Diagnose Epilepsie löst bei Betroffenen und Angehörigen Angst und Panik aus. Vorurteile und Unkenntnis führen oft zu einem falschen Bild und zu falschen Schlussfolgerungen. Ich möchte heute und in den nächsten Ausgaben des Gesundheitskompass dazu beitragen, Ihr Wissen über diese Krankheit zu erweitern bzw. zu vertiefen.

Ein einzelner Anfall bedeutet noch nicht, dass man unter einer Epilepsie leidet. Die Diagnose Epilepsie kann erst dann gestellt werden, wenn mindestens zwei unprovozierte Anfälle aufgetreten sind oder ein Anfall in Kombination mit einer nachweisbar gesteigerten Erregbarkeit des Gehirns einherging. Die neurologische Untersuchung zur Messung der Hirnaktivität heißt Elektroenzephalogramm (EEG). Dabei steht „Elektro“ für Strom oder Spannung, „Enzephalo“ für Gehirn und „Gramm“ für Aufschreiben (von graphein = schreiben). Sehr vereinfacht zeichnet das EEG die Gehirnströme auf (siehe Abbildung 1). Es ist für Neurologen genauso wichtig, wie das EKG (Elektrokardiogramm) für den Hausarzt oder Internisten.

Die Krankheit „Epilepsie“ wird auch Krampfleiden genannt. Sie ist eine der häufigsten chronischen Erkrankungen des Nervensystems und äußert sich in Form von sich wiederholenden epileptischen Anfällen (Krampfanfällen) ohne erkennbaren Grund (unprovoziert). Da es auch epileptische Anfälle ohne sichtbare Krämpfe geben kann, sind die Begriffe „Krampfleiden“ und „Krampfanfälle“ nicht ganz korrekt, sie tragen jedoch zum allgemeinen Verständnis bei. Der Name „Epilepsie“ kommt aus dem Altgriechischen und bedeutet auf Deutsch „Angriff“ oder „Überfall“. In Bezug auf den epileptischen Anfall kommt es in bestimmten Bereichen des Gehirns zu einer plötzlichen, anfallsartigen Übererregung, ähnlich einem Kurzschluss in der Stromleitung, plötzlich, unerwartet und mit unangenehmen Folgen.

Die Diagnose Epilepsie löst bei Betroffenen und Angehörigen Angst und Panik aus. Vorurteile und Unkenntnis führen oft zu einem falschen Bild und zu falschen Schlussfolgerungen. Ich möchte heute und in den nächsten Ausgaben des Gesundheitskompass dazu beitragen, Ihr Wissen über diese Krankheit zu erweitern bzw. zu vertiefen.

Ein einzelner Anfall bedeutet noch nicht, dass man unter einer Epilepsie leidet. Die Diagnose Epilepsie kann erst dann gestellt werden, wenn mindestens zwei unprovozierte Anfälle aufgetreten sind oder ein Anfall in Kombination mit einer nachweisbar gesteigerten Erregbarkeit des Gehirns einherging. Die neurologische Untersuchung zur Messung der Hirnaktivität heißt Elektroenzephalogramm (EEG). Dabei steht „Elektro“ für Strom oder Spannung, „Enzephalo“ für Gehirn und „Gramm“ für Aufschreiben (von graphein = schreiben). Sehr vereinfacht zeichnet das EEG die Gehirnströme auf (siehe Abbildung 1). Es ist für Neurologen genauso wichtig, wie das EKG (Elektrokardiogramm) für den Hausarzt oder Internisten.

Über den Autor

Natalia Koleva-Alazeh
Natalia Koleva-Alazeh
Oberärztin
Gertrudis-Klinik Biskirchen

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Aktuelle Ausgabe2/2018