Wenn das Auge tränt

Ein häufiger Besuchsgrund in meiner augenärztlichen Praxis ist das Gefühl, „das Auge tränt“. Die Symptome sind unangenehm und hartnäckig. Oft leiden die Betroffenen unter Augenjucken, einem verstärkten Tränenfluss, oder auch einem Fremdkörpergefühl. Sogar ein zeitweiliger Sehschärfeabfall ist möglich.

Zugrunde liegt eine Störung der Zusammensetzung des Tränenfilms. Menge und Qualität des Tränenfilms werden durch komplexe Strukturen der Tränendrüse und der Meibom‘schen Lidranddrüsen bestimmt.

Intensive Bildschirmarbeit, Stoffwechselerkrankungen, hormonelle und Umweltfaktoren können ursächlich sein.

In Folge einer Fehlfunktion der über 60 Meibom’schen Lidranddrüsen nimmt die Sekretmenge ab, wird dickflüssiger und die feinen Öffnungen auf der Lidkante verschließen sich. Es kommt zu Störungen des Tränenfilms mit verminderter Benetzung. Bakterien können dazu ebenso beitragen wie Stoffwechsel- und Hauterkrankungen oder Kosmetika. Teilweise oder ganz verklebte Drüsenausführungsgänge lassen die Drüsen anschwellen und können sich durch Bakterien entzünden, was sich zum Beispiel als „Gersten - bzw. Hagelkorn“ äußern kann.

Wir haben für Ihre Augen die passende Lösung im Blick!

Mittels modernster Tränenfilmanalyseverfahren können wir erstmals sowohl die Quantität als auch die Qualität Ihres Tränenfilms und damit Ihrer Lidrandtalgdrüsenfunktion beurteilen.

Nach präziser Diagnostik wird gezielt therapiert!

Die Behandlung muss daher individuell auf den Patienten abgestimmt sein und basiert auf der Reinigung der Lidränder sowie der Normalisierung des natürlichen Sekretflusses.

Mehr dazu erfahren Sie gern in unserer Praxis!

PFLEGEN SIE IHRE AUGEN ALS SPIEGEL IHRER SEELE,
denn SEHEN ist Leben

Über den Autor

Dr. med. Monika Kneip
Dr. med. Monika Kneip
Augenärztin, Wetzlar
Aktuelle Ausgabe2/2018