Hochwertige Sonnenbrillen vom Optiker bieten ausreichend UV-Schutz

Sonnenbrand am Auge ist gefährlich

Endlich ist es wieder Sommer und wir können die Sonne in vollen Zügen genießen, doch wir müssen uns schützen. Und das gilt nicht nur für unsere Haut, denn auch die Augen können Sonnenbrand bekommen und im schlimmsten Fall zu irreparablen Schäden auf der Netzhaut führen.

Bei Sonnenbrand am Auge treten Schmerzen, Rötungen und starker Juckreiz auf, zuweilen ist auch die Sehschärfe beeinträchtigt. Das Tückische ist, dass die Beschwerden häufig erst Stunden nach dem Aufenthalt in der Sonne einsetzen. Im schlimmsten Fall kann es langfristig zu einer Trübung der Augenlinse – also zu Grauem Star – aber auch zu einer Erkrankung der Netzhaut und zu einer altersbedingten Makuladegeneartion führen. Kurzfristig sind schmerzhafte Entzündungen der Binde- und Hornhaut des Auges möglich.

Die unsichtbare Gefahr

Verantwortlich für den Sonnenbrand – auf der Haut ebenso wie am Auge – ist die so genannte ultraviolette Strahlung, kurz UV-Strahlung, die wir Menschen aber erst ab einer Wellenlänge von rund 380 Nanometern wahrnehmen können. Daher rührt auch die Bezeichnung „UV 400“, die bei Sonnenbrillen vom Augenoptiker zu finden ist . „UV 400“ bedeutet, dass Lichtstrahlung unterhalb dieses Grenzwertes durch das Brillenglas gefiltert wird und nicht ins Auge gelangt.

Das heißt aber auch: Nicht die dunkelsten Sonnenbrillengläser, sondern die mit dem besten UV-Filter schützen die Augen vor Sonnenbrand. Sonnenbrillen mit dunklen Gläsern ohne den nötigen UV-Schutz sind sogar besonders gefährlich, denn sie suggerieren dem Auge Dunkelheit, so dass die Pupillen sich weiten und vermehrt UV-Strahlung ins Auge eindringen kann. Der natürliche Schutzmechanismus des Auges tritt dann außer Kraft.

Augen auf beim Sonnenbrillenkauf

Leider sind nach wie vor eine Vielzahl an Sonnenbrillen auf dem Markt, die nicht den nötigen UV-Filter haben. Bei der Auswahl hilft das seit dem 1. Juli 1995 vorgeschriebene CE-Kennzeichen für Sonnenbrillen nur bedingt weiter, denn es wird nicht von einer unabhängigen Prüfstelle, sondern vom Hersteller oder Importeur angebracht. Es gibt keine Überwachungsinstanz für die Einhaltung der Richtlinien! Doch damit nicht genug: Brillengläser mit einer schlechten Abbildungsqualität können Kopfschmerzen und Schwindel zur Folge haben.

Der richtige Ansprechpartner ist deshalb immer der Augenoptiker, der die Gesundheit Ihrer Augen im Blick und Sorge dafür trägt, dass die Brille bestmöglich im Gesicht sitzt. Denn: Nur eine optimale anatomische Anpassung der Brillenfassung durch einen Augenoptiker bietet in Kombination mit den entsprechenden Sonnenbrillengläsern den nötigen Licht- und UV-Schutz.

Lassen Sie sich nicht blenden!

Ein nicht minder großes Risiko stellt die Blendung – vor allem im Straßenverkehr – dar. Werden die Augen bspw. beim Fahren geblendet, kann es schnell zu einem Unfall kommen. Sonnenbrillen absorbieren das Licht und man kann trotz starker Sonneneinstrahlung immer noch gut sehen. Zusätzlich Schutz bieten polarisierende Sonnenbrillengläser, denn trifft das Licht auf Wasser – im See oder auf regennasser Fahrbahn - wird durch die Spiegelung das Licht ausgerichtet und blendet uns noch stärker. Polarisierende Gläser filtern speziell diesen ausgerichteten Teil des Lichtes heraus.

Über den Autor

Ralf Sandner
Ralf Sandner
Geschäftsführer Heinemann Optik & Akustik

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Aktuelle Ausgabe05.07.