Artikel nach Stichwort: "Rechtsmedizin"

Gifte ohne und mit „Zeitzünder“ Teil 4

In diesem abschließenden Teil sollen noch einige Ergänzungen behandelt werden, die dem vertieften Verständnis der in den vorangegangenen 3 Beiträgen dieser Serie behandelten Themen dienen können. 3. Ergänzende Informationen zum Thema 3.1 Die therapeutische Breite Eine weitere wichtige Kenngröße für Fremdstoffe (z.B. Medikamente) ist die sogenannte therapeutische Breite, d.h. – etwas vereinfachend ausgedrückt - der Abstand...   Weiterlesen

Rechtsmedizin
03.01.2019 · Ausgabe 1/2019
Fallbeispiel:

Hilfe für von Gewalt betroffene Menschen –
das „Forensische Konsil Gießen (FoKoGi)“

Untersuchung und Dokumentation von Verletzungen bei Kindesmisshandlung und häuslicher Gewalt Körperliche Verletzungen nach Schlägen, Tritten etc. können je nach Schwere unterschiedlich schnell verheilen. Nur wenn die blauen Flecken, die Striemen, die Platzwunden und andere Verletzungen möglichst rasch nach der Tat sorgfältig dokumentiert werden, ist später eine sichere Beweisführung möglich. Das Forensische Konsil Gießen steht für eine...   Weiterlesen

04.10.2018 · Ausgabe 4/2018
Grüner Knollenblätterpilz (aus Wikipedia)

Gifte ohne und mit „Zeitzünder“ - Teil 3

Im ersten Teil dieser Serie wurden Gifte mit rasch einsetzender Wirkung behandelt und im zweiten Teil auf solche eingegangen, deren Erkennung und Nachweis besondere Anforderungen an einen Arzt und Toxikologen stellen da ihre Wirkung oft erst mit einer oft erheblichen zeitlichen Verzögerung eintritt. Die Beschreibung dieser Substanzen mit fehlender Initialwirkung soll in diesem Abschnitt fortgesetzt werden: 2.6 Cumarinderivate Besonders heimtückisch sind Ratten- und...   Weiterlesen

04.10.2018 · Ausgabe 4/2018
Abb. 2  Schematische Darstellung des zeitlichen Verlaufs bei Giften mit fehlender Initialsymptomatik (AUC = area under curve).

Gifte ohne und mit „Zeitzünder“

Teil 2 2. Beispiele für Gifte mit fehlender Initialsymptomatik Während im ersten Teil dieser Serie auf Gifte mit rasch einsetzender Wirkung eingegangen wurde, sollen in den folgenden Abschnitten Gifte behandelt werden, deren Erkennung und Nachweis besondere Anforderungen an einen Arzt und Toxikologen stellen da ihre Wirkung oft erst mit einer oft erheblichen zeitlichen Verzögerung eintritt. Hierbei handelt es sich prinzipiell um „ideale Mordgifte“, da die...   Weiterlesen

05.07.2018 · Ausgabe 3/2018
Schematische Darstellung des zeitlichen Verlaufs bei schnell wirkenden Giften (AUC = area under curve)

Gifte ohne und mit „Zeitzünder“

Teil 1: Die bei Notfällen vom forensischen Toxikologen häufig nachzuweisenden Fremdstoffe (Medikamente, Pestizide, Metallgifte u.a.) kann man hinsichtlich des Wirkungseintritts grundsätzlich in 2 Hauptgruppen unterteilen. Auf der einen Seite gibt es schnell wirkende Gifte, andererseits können Gifte aber auch erst nach einer gewissen Verzögerung (Latenzzeit) ihre häufig tödliche Wirkung (Toxizität) entwickeln. Diese besonders gefährlichen Substanzen...   Weiterlesen

05.04.2018 · Ausgabe 2/2018

Vorsicht Falle:
Liquid Ecstasy (GHB), ein teuflisches K.-o.-Mittel.

K.-o.-Mittel haben eigentlich das ganze Jahr über eine traurige „Konjunktur“, aber gerade zur „närrischen Zeit“ häufen sich erfahrungsgemäß die Missbrauchsfälle. Zunächst 2 Fallbeispiele: Fallbeispiel Raub: Man simuliert in einer Autobahnraststätte eine Geburtstagsfeier unter „Landsleuten“. Ein mit einem hochwertigen Auto zufällig vorbeikommender Angehöriger derselben Volksgruppe wird animiert, doch kein...   Weiterlesen

04.01.2018 · Ausgabe 1/2018
Aktuelle Ausgabe1/2019